Unterirdische Anbindung von Gewerbe und Industrie:
Der Hemelinger Tunnel
Das Sanierungskonzept für Hemelingen hat vor allem ein Ziel: den Schwerlast- und Durchgangsverkehr im Ortsteil spürbar zu reduzieren. Mit der Fertigstellung des Hemelinger Tunnels im Mai 2003 wurde eine wichtige Voraussetzung dafür erfüllt. Die neue Verbindung zwischen dem Autobahnzubringer Bremen-Hemelingen und der Sebaldsbrücker Heerstraße sorgt dafür, dass ein Großteil des gewerblichen Verkehrs unter der Erde rollt. Das belegt eine Verkehrszählung und Fahrerbefragung durch das Ingenieurbüro Schnüll, Haller und Partner, Hannover: Die Gesamtbelastung von früher rund 16.000 Fahrzeugen pro Tag im Knotenpunkt Schlengstraße/Hannoversche Straße hat sich bereits kurz nach Eröffnung des Tunnels auf 11.000 Fahrzeuge täglich reduziert. Realisiert wurde das mit einer Länge von 593 Metern größte unterirdische Bauwerk Bremens unter der technischen Steuerung der Bremer
Gesellschaft für Projektmanagement im Verkehrswegebau mbH (GPV), Bremen.